Die Landstraße reicht vom Botschaftsviertel bis zu den Betriebsgebieten in Erdberg und St. Marx. Entsprechend breit ist das Spektrum an Wärmeerzeugern: Einzelthermen in Zinshäusern, Kessel im Keller von Wohnhausanlagen, Anlagen in Bürohäusern und Hotels. Dieser Beitrag richtet sich an Hausverwaltungen und Betriebe im 3. Bezirk und an alle, deren Warmwasser Launen hat.
Ratgeber · Thermenservice
Thermenwartung auf der Landstraße (1030 Wien): Von der Einzeltherme bis zur Hauszentrale
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Wer 30 Thermen in einem Haus in der Landstraßer Hauptstraße verwaltet, will nicht 30 Termine koordinieren. Die Sammelwartung löst das: Wir stimmen mit der Verwaltung einen Zeitraum ab, informieren die Bewohner per Aushang und Zettel im Postkasten und arbeiten die Wohnungen Stiege für Stiege ab. Wer am Termin nicht da ist, bekommt einen Ersatztermin in derselben Woche. Am Ende erhält die Verwaltung eine Liste mit allen Geräten, Baujahr, Messwerten und Hinweisen auf Mängel oder absehbaren Tauschbedarf. Damit lässt sich die Instandhaltung planen, und der Vermieter hat den Nachweis, dass seine Erhaltungspflicht erfüllt ist.
Für Betriebe gilt Ähnliches: Ein Bürohaus in Erdberg mit mehreren Gasgeräten, ein Hotel im Botschaftsviertel mit zentraler Warmwasserbereitung oder eine Praxisgemeinschaft am Rochusmarkt brauchen Wartungen außerhalb der Betriebszeiten und eine Dokumentation, die bei Prüfungen vorgelegt werden kann. Wir bieten dafür feste Ansprechpartner und einen Störungsdienst, der Vertragskunden in der Heizsaison vorzieht. Ein Nebeneffekt der Sammelwartung ist der Überblick über die Abgaswege: In alten Häusern hängen mehrere Thermen an einem Rauchfang, und der Rauchfangkehrer sieht bei einem gemeinsamen Termin sofort, wo Handlungsbedarf besteht. Wer als Verwaltung im 3. Bezirk eine Bestandsliste seiner Gasgeräte möchte, bekommt sie von uns beim ersten Durchgang gleich mitgeliefert.
Zentralheizung im Zinshaus: Kessel, Pufferspeicher und die Frage nach der Zukunft
Nicht jedes Haus auf der Landstraße heizt dezentral. In vielen Wohnhausanlagen und in sanierten Zinshäusern steht ein Gaskessel im Keller, der alle Wohnungen über Steigleitungen versorgt, oft ergänzt um einen Warmwasserspeicher oder Pufferspeicher. Solche Anlagen brauchen eine andere Wartung als Wohnungsthermen: Brennerprüfung und Abgasmessung wie bei der Therme, dazu die Kontrolle von Pumpen, Mischern, Sicherheitsventilen, Ausdehnungsgefäßen und Regelung. Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass die Wohnung im vierten Stock nicht kalt bleibt, während das Erdgeschoß überheizt. Der Pufferspeicher verdient besondere Aufmerksamkeit, denn seine Fühler und die Schichtung entscheiden darüber, wie oft der Kessel anspringt.
Bei Anlagen ab etwa 20 Jahren stellt sich die Frage nach dem Ersatz. Im 3. Bezirk ist die Fernwärme in vielen Straßen verfügbar, und ein zentraler Anschluss ersetzt den Kessel ohne Änderungen in den Wohnungen. Alternativ kommt eine Wärmepumpe in Frage, wenn Platz für Außeneinheiten oder eine Erdwärmenutzung vorhanden ist, oder eine Kombination aus beidem. Für Eigentümergemeinschaften erstellen wir eine Bewertung der Anlage mit Restnutzungsdauer und Vergleich der Alternativen, inklusive der aktuellen Förderungen. Und wer in einem Haus mit Zentralheizung wohnt und seine Heizkörper nicht warm bekommt, sollte das der Verwaltung melden: Oft liegt es an Luft im Strang oder am Abgleich, nicht am Kessel.
Warmwasser mit Launen: Ursachen jenseits von Kalk
Warmwasser, das beim Duschen kalt wird, sobald jemand in der Küche den Hahn aufdreht, kennt fast jeder in den Altbauwohnungen des 3. Bezirks. Kalk ist nur eine mögliche Ursache. Bei einer Kombitherme ohne Speicher wird das Wasser im Durchlauf erhitzt, und die Leistung des Geräts ist begrenzt: Zwei Zapfstellen gleichzeitig teilen sich dieselbe Wärme. Abhilfe schafft ein kleiner Schichtenspeicher oder ein Gerät mit höherer Warmwasserleistung. Zweite Ursache ist der Strömungswächter, der bei geringer Zapfmenge nicht auslöst; wer den Wasserhahn nur halb aufdreht, bekommt gar kein warmes Wasser. Dritte Ursache sind lange Leitungswege: In Gründerzeitwohnungen mit der Therme in der Küche und dem Bad am anderen Ende laufen viele Liter kalt ab, bevor Wärme ankommt; hier hilft eine Dämmung der Leitung oder eine Zirkulation mit Zeitschaltung.
Vierte Ursache ist ein träges Dreiwegeventil, das den Wechsel zwischen Heizen und Warmwasser zu langsam schafft. Fünfte Ursache: Ein Elektroboiler mit zu kleinem Volumen für den Haushalt, der nach der zweiten Dusche leer ist. Wir gehen diese Möglichkeiten der Reihe nach durch und beginnen mit den günstigen. Bei alten Thermen kommt die Frage dazu, ob sich ein Umbau noch auszahlt oder ein neues Gerät die Probleme auf einmal löst. Unsere Leistungsseite zur Thermenwartung beschreibt, was bei einem Termin geprüft wird.
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