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Ratgeber · Notdienst

Installateur Notdienst in Mariahilf (1060 Wien): Gasgeruch, Rückstau und was danach kommt

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Mariahilf ist eng bebaut, und in seinen Zinshäusern hängen noch viele Gasthermen, Gasherde und alte Gasleitungen. Gleichzeitig gibt es neuere Häuser am Wienfluss und Tiefgaragen unter sanierten Höfen. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie sich bei Gasgeruch im 6. Bezirk verhalten, worauf es bei Hebeanlagen und Rückstauklappen in Kellern und Garagen ankommt und was nach einem Notdienst-Einsatz noch zu erledigen ist.

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Gasgeruch in Mariahilf: Erst 128, dann der Installateur

Gas riecht nicht von selbst; der typische Geruch wird ihm beigemischt, damit Menschen ein Leck bemerken. Wenn es in Ihrer Wohnung in der Gumpendorfer Straße nach Gas riecht, gilt eine feste Reihenfolge, und der Installateur steht darin nicht an erster Stelle. Erstens: keine Schalter betätigen, weder Licht noch Klingel noch Lift, kein Handy in der Wohnung benutzen, keine Flamme. Zweitens: Fenster öffnen, Gashaupthahn schließen, wenn er erreichbar ist. Drittens: Wohnung verlassen, Tür anlehnen, Nachbarn warnen, ohne bei ihnen zu läuten. Viertens: Von außerhalb den Gasnotruf 128 anrufen; der Störungsdienst der Wiener Netze rückt sofort aus, misst und sperrt bei Bedarf die Zufuhr.

Erst wenn die Gefahr gebannt ist, kommt der Installateur ins Spiel: Er sucht die Ursache, etwa eine undichte Verschraubung am Herd, einen porösen Anschlussschlauch, eine alte Gasleitung mit Korrosion oder eine Therme, deren Gasventil nicht schließt, repariert sie und führt eine Dichtheitsprüfung durch, bevor die Versorgung wieder freigegeben wird. In den Gründerzeithäusern von Mariahilf sind die Gasleitungen oft Jahrzehnte alt und laufen frei an Wänden entlang; ein leichter Geruch in der Nähe der Therme sollte deshalb nie ignoriert werden, auch wenn er wieder verschwindet. Ein CO-Melder schützt zusätzlich vor dem geruchlosen Kohlenmonoxid, das bei schlechter Verbrennung entsteht. Als konzessionierter Betrieb übernehmen wir nach der Freigabe durch den Netzbetreiber die Instandsetzung.

Hebeanlage, Rückstauklappe, Tiefgarage: Notfälle unter dem Erdgeschoß

Nicht jeder Notfall im 6. Bezirk spielt sich in der Wohnung ab. Unter vielen Häusern liegen Keller, Waschküchen und in neueren Anlagen am Wienfluss auch Tiefgaragen, deren Abwasser unterhalb der Kanalebene anfällt und mit einer Hebeanlage nach oben gepumpt werden muss. Fällt die Pumpe aus, staut sich das Wasser, und bei Starkregen, der den Kanal füllt, drückt es zurück in die tiefsten Abläufe. Genau dafür gibt es Rückstauklappen, die den Rückfluss sperren, aber nur, wenn sie gewartet sind und ihre Klappe nicht durch Ablagerungen offen steht. Typische Notrufe aus Kellern in Mariahilf: Wasser im Kellerabteil nach einem Gewitter, eine Waschküche, deren Bodenablauf überläuft, eine Tiefgarage mit stehendem Wasser, ein Alarm der Hebeanlage.

Was Sie tun können: nicht in stehendes Wasser gehen, wenn Strom im Spiel sein könnte, die Hausverwaltung informieren, weil Anlagen im Keller Sache des Hauses sind, und den Notdienst rufen. Wir prüfen Pumpe, Schwimmerschalter und Rückstauklappe, reinigen oder tauschen und stellen die Anlage wieder in Betrieb. Für Hausverwaltungen lohnt sich ein jährlicher Wartungstermin für Hebeanlagen und Rückstauklappen; der Aufwand ist gering, der Schaden im Ernstfall groß, weil Kellerabteile, Fahrzeuge und Haustechnik betroffen sind. In Zinshäusern mit nachträglich ausgebautem Keller, wie sie in Mariahilf häufig sind, fehlt eine Rückstausicherung oft ganz; wir sagen Ihnen, ob das in Ihrem Haus der Fall ist.

Nach dem Notdienst: Provisorium, endgültige Reparatur und Nachkontrolle

Ein Einsatz um zwei Uhr früh hat ein Ziel: den Schaden stoppen. Was danach kommt, entscheidet darüber, ob Sie in Ruhe weiterwohnen oder in drei Wochen wieder anrufen. Häufig ist die Reparatur in der Nacht ein Provisorium: eine abgesperrte Leitung, eine Rohrschelle über dem Riss, ein Stoppel im Abfluss, ein Heizlüfter statt der Therme. Das ist richtig so, weil Ersatzteile, Trocknung oder die Zustimmung der Hausverwaltung nachts nicht zu bekommen sind. Wichtig ist, dass der zweite Schritt fest vereinbart wird, bevor der Techniker geht: Termin für die endgültige Reparatur, benötigte Teile, gegebenenfalls Abstimmung mit Verwaltung oder Versicherung.

Danach folgt die Nachkontrolle. Bei einem Rohrbruch bedeutet das, die Leitung unter Druck zu prüfen und die Feuchtigkeit in Wand oder Boden zu messen, damit nicht in einem Monat Schimmel entsteht. Bei einer Verstopfung heißt es, nach einigen Tagen zu prüfen, ob der Abfluss frei bleibt, sonst sitzt die eigentliche Ursache tiefer in der Leitung. Bei einer Therme wird der Fehlerspeicher ausgelesen, ob die Störung wiederkehrt. Für Sie als Bewohner in Mariahilf bleiben drei Aufgaben: Fotos und Rechnung aufheben, den Schaden an Versicherung und Hausverwaltung melden und die Empfehlungen aus dem Einsatzbericht umsetzen, etwa den Tausch eines alten Absperrhahns. Was unser Notdienst im 6. Bezirk sonst umfasst, lesen Sie auf der Seite zum Installateur Notdienst in Mariahilf.

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