Sehr gut bewertet

4,9/5

Ratgeber · Badsanierung

Badsanierung in der Josefstadt (1080 Wien): Dachgeschoß, Warmwasser und Wasserschaden

4 Min. Lesezeit

Kostenlose & unverbindliche

Kontaktanfrage

Füllen Sie das Formular aus, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen von Google.

Die Josefstadt ist Wiens kleinster Bezirk und fast vollständig mit Altbauten bebaut. Zwischen Lange Gasse, Piaristengasse und Josefstädter Straße werden Dachgeschoße ausgebaut, Wohnungen zusammengelegt und Praxen eingerichtet. Bäder entstehen dabei neu oder werden nach einem Wasserschaden erneuert. Dieser Beitrag behandelt Bäder in ausgebauten Dachgeschoßen, die Frage nach Warmwasser und Druck im vierten Stock und die Sanierung nach einem Wasserschaden.

Gas · Wasser · Heizung · Sanitär

Unsere Leistungen für Wien und NÖ

Von der schnellen Reparatur bis zur Wartung: Ihr Installateur-Meisterbetrieb für Wien und Niederösterreich, im Notfall 24 Stunden für Sie da.

Installateur wartet eine Heizung in Wien

Heizung

Zuverlässige Wartung, Reparatur und Modernisierung von Heizungsanlagen für mehr Effizienz und Komfort.

Mehr erfahren zu Heizung

Zweites Bad im Dachgeschoß: Was Ausbauten in der Josefstadt verlangen

Kaum ein Bezirk hat so viele ausgebaute Dachgeschoße wie die Josefstadt. Wo früher Wäsche trocknete, entstehen Maisonetten mit zwei Bädern, und das stellt die Sanitärplanung vor eigene Aufgaben. Erstens die Höhe: Das Wasser muss fünf oder sechs Geschoße hinauf, und ohne Druckerhöhung kommt oben oft nur ein dünner Strahl an. Eine kleine Druckerhöhungsanlage für die Wohnung oder das Haus löst das. Zweitens der Abfluss: Ein Bad im Dach braucht einen Anschluss an einen Strang, der bis dorthin reicht, sonst wird eine neue Fallleitung durch das Haus gezogen oder eine Hebeanlage gesetzt. Drittens das Gewicht und die Abdichtung: Dachgeschoßböden sind Leichtbau, jede Nasszelle wird auf einer eigenen abgedichteten Wanne aufgebaut, mit entkoppelten Leitungen gegen Schall in die darunterliegende Wohnung.

Viertens die Wärme: Unter dem Dach wird es im Sommer heiß und im Winter kalt, eine Fußbodenheizung im Bad und eine gute Lüftung sind hier keine Frage des Komforts, sondern des Bautenschutzes. Fünftens die Dachfenster im Bad, die Licht bringen, aber Kondenswasser sammeln; eine Lüftung mit Feuchtesensor beugt vor. Auch bei Praxen, von denen es im 8. Bezirk viele gibt, entstehen zusätzliche Sanitärräume, mit Anforderungen an Hygiene, Rückflussverhinderer und barrierefreie Zugänge. Wir planen diese Bäder gemeinsam mit Architekt und Baumeister, damit Leitungen, Schächte und Deckendurchbrüche einmal richtig gesetzt werden.

Warmwasser und Druck im vierten Stock: Der Engpass alter Häuser

In der Josefstadt liegen viele Wohnungen im dritten, vierten oder fünften Stock von Häusern, die für Wasserdruck aus dem 19. Jahrhundert gebaut wurden. Dass die Dusche oben schwächer läuft als im Erdgeschoß, ist deshalb kein Defekt, sondern Physik: Pro Geschoß gehen rund 0,3 bar verloren, und verkalkte oder verengte alte Leitungen nehmen weiteren Druck. Vor einer Badsanierung messen wir den Druck an der Zapfstelle. Liegt er zu niedrig, gibt es drei Wege: die Wohnungszuleitung ab dem Strang erneuern, eine Druckerhöhung für die Wohnung einbauen oder Armaturen wählen, die mit wenig Druck gut funktionieren. Beim Warmwasser ist die Frage, welches Gerät das neue Bad versorgt. Eine Kombitherme in der Küche liefert Warmwasser im Durchlauf, aber begrenzt; für ein Bad mit großer Dusche und ein zweites Bad im Dachgeschoß ist ein Warmwasserspeicher oft die bessere Lösung.

Ein Elektroboiler im Bad ist unabhängig von der Gasversorgung und einfach zu tauschen, verbraucht aber mehr Energie. Für ein Gäste-WC am anderen Ende der Wohnung reicht ein kleiner Untertischspeicher, statt eine lange Warmwasserleitung zu ziehen, die kalt abläuft. Wichtig bei Speichern ist die Temperatur: regelmäßig auf 60 Grad, damit sich keine Legionellen bilden. Und wer eine alte Therme hat, sollte sie bei der Sanierung mitbedenken, weil die Wand offen ist und die Abgasführung zugänglich. Mehr zur Badsanierung im 8. Bezirk lesen Sie auf unserer Bezirksseite.

Nach dem Wasserschaden: Sanieren mit Versicherung, Trocknung und Plan

Viele Badsanierungen in der Josefstadt beginnen nicht mit einem Wunsch, sondern mit einem Schaden: eine undichte Duschwanne, ein Riss in der Silikonfuge, ein geplatzter Schlauch, ein Rohrbruch im Strang. Wenn Wasser in Boden und Wand gelangt ist, gilt eine feste Reihenfolge. Erstens Schaden melden: an die Haushaltsversicherung, an die Hausverwaltung und, wenn Nachbarn betroffen sind, an diese. Fotos vor dem Aufräumen sind die wichtigste Dokumentation. Zweitens Ursache klären: Ein Installateur stellt fest, was undicht war, und hält es schriftlich fest; davon hängt ab, ob die Haushaltsversicherung, die Gebäudeversicherung des Hauses oder die Haftpflicht eines Nachbarn zuständig ist. Drittens trocknen: Feuchte Tramdecken und Ziegelwände brauchen Wochen, oft mit Trocknungsgeräten, und wer vorher fliest, schließt das Wasser ein.

Viertens sanieren, und hier lohnt es sich, den Schaden als Anlass für ein besseres Bad zu nutzen. Die Versicherung zahlt in der Regel die Wiederherstellung des alten Zustands; die Differenz zu einer neuen Dusche statt der Wanne oder zu größeren Fliesen tragen Sie, aber die Grundarbeiten sind ohnehin nötig. Wir erstellen dafür zwei Angebote: eines für die reine Wiederherstellung, das Sie der Versicherung vorlegen, und eines für die gewünschte Verbesserung. Fünftens vorbeugen: neue Abdichtung, neue Anschlüsse, Absperrventile, die sich schließen lassen. So wird aus dem Schaden im 8. Bezirk ein Bad, das die nächsten Jahrzehnte hält.

Anrufen WhatsApp